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Museum des Hopfenanbaues, Zatec
D ie Hopfenanbaumethoden sind aus Zeichnungen und Stichen des gebürtigen Schlesiers Jan Willenberg ersichtlich. Dort sehen wir, daß der Hopfen in diesen Zeiten in Gärten und Feldern angebaut wurde. Die Unzahlt von Stangenanhäufungen macht auch auf das Ausmaß des tchechischen Hopfenanbaues im 16.Jhdt. aufmerksam.
I n diesem Abschnitt der Ausstellung wird eine Vergrößerung eines bisher unbekannten kolorierten Holzstiches von Willenberg der Stadt Saaz aus dem Jahre 1611 mit lateinischem und tschechischem Text mit der Bezeichnung “Lupuleta-Hopfengarten” gezeigt. Dieser Holzstich ist im Verchleich mit der im Kloster Strahov angelegten Zeichnung vollständinger und erfaßt die Abschnitte, die in der Strahover Vedute fehlen, und ist verhältnismäßig umfangreicher. Der Text bezieht sich auf eine Chronic von Hajek aus Libocany.
I m 19.Jhdt. verbreitete sich rasch der Hopfenanbau an Gerüsten und konzentriert sich auf günstigste Standorte. Es wurden Lager-und Verpackungshallen für den getrockneten Hopfen gebaut. Man suchte nach immer besseren Lagerungs- und Transportmöglichkeiten (Schwefelung, Presung). Mit Nachdruck wurde die Qualität der wichtigsten traditionellen tschechischen Hopfensorten vor Fälschungen geschützt. Die Begutachtung der Provenienz Böhmen wurde schon anfangs des 16.Jhdt. bekannt und in den sechziger Jahren des 19.Jhdt. noch stärker verbreitet, seit in Saaz der Hopfenmarkt auf städtische und ländliche Bezirke aufgeteilt war. Die legislative Verankerung besteht seit dem Anfang des 20. Jhdt.
D ie Hopfenanbauperiode auf Gegrüsten fing in der ersten Hälfe des 19.Jhdt. an. Die Belegung auf Gerüsten hat sich seit der Jahrhundertwende in Böhmen und Mähren bis nach dem zweiten Weltkrieg enorm erweitert. Mit der Erweiterung der Technologie sind bedeutenste Einrichtungen und Werkzeugveränderungen verbunden. Der Hopfenanbau in früherer Zeit ist gekennzeichnen durch die Benutzung von Zugtieren für die Bodenbearbeitung und durch die Entstehung ganzer Gruppen von Geräten, spezielle Pflüge, Hacken, Hilfsmittel für den Hopfengerüstbau. Im Zusammenhang mit weiteren Einflüssen und mit der Erweiterung der Anbauflächen ist es zu neuen Pflücksystemen, Trocknungsmethoden, Lagerung und Verpackung gekommen.
B ei den Renovierungsarbeiten wurde ein Töpferoten mit Keramik entdeckt. Sie weist auf eine lange Geschichte und eine bedeutende und vielfältige Wirtschaftstätigkeit in der ehemaligen Königsstadt hin.
Adress: Chmelarske museum
Mostecka 2580
438 19 ZATEC
CZECH REPUBLIC
Ing.Jaroslav Urban
tel: +420-397-626125
mobil: +420-602-416140
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